Hintergrund
Tiroler Familienbetrieb ist internationaler Vorreiter für energiesparende Fenster.
Raffinierte Fensterentwicklungen, wertvolle Patente und diverse Innovations- und Förderpreise für außergewöhnliche Fensterentwicklungen, insbesondere für das Passivhaus, sind die Visitenkarte des traditionellen Tiroler Fensterherstellers Freisinger, der kürzlich sein 75-jähriges Jubiläum feierte. Geprägt durch die Liebe zum Werkstoff Holz und seiner ökologischen Verantwortung bewusst, ist das Tiroler Traditionsunternehmen mittlerweile international als Vorreiter für energiesparende Holzfenster, insbesondere für die Passivhaus-Bauweise, bekannt.
Passivhäuser kommen ohne herkömmliche Energiequellen aus und sind derzeit die Speerspitze im energieeffizienten Bauen. Die kontinuierlich steigenden Ölpreise sensibilisieren den Sinn der Verbraucher für energiesparende Baulösungen und unterstützen den Trend zum Passivhaus. Freisinger Fenster gibt es mittlerweile in der ganzen Welt. Vermarktet werden diese über die Marke und Unternehmenskooperation OPTIWIN. Nicht nur in Österreich und ganz Europa, auch in Canada, USA, Japan und Israel wurden bereits Objekte mit Freisinger Fenstern ausgestattet.
Freisinger Fensterbau - Tiroler Familienbetrieb seit drei Generationen
Gegründet wurde die Freisinger Fensterbau GmbH 1932 als Zimmerei und Gemischwarenhandlung. 1947 kam die Tischlerei hinzu. Hermann Freisinger führte den aufstrebenden Betrieb 40 Jahre. 2003 übergab er den Betrieb an seinen Sohn Dipl.-Ing. (FH) Paulus Freisinger. Im Traditionsbetrieb im idyllischen tiroler Dorf Ebbs zählen Innovation und Qualität zur Unternehmensphilosophie mit den Zielen: eine gesunde Umwelt, hochwertige Produkte, zufriedene Kunden und Mitarbeiter.
Belohnt wurde das aufstrebende Unternehmen mit dem Innovationspreis des Landes Tirols, dem Forschungsförderungspreis und mit dem Austria Gütezeichen „geprüfte Qualität“. Als erster Tiroler Fensterbauer wurde Freisinger nach der Qualitätsnorm ISO 9001 und 14001 zertifiziert.
Überzeugte "Holzmenschen" mit ökologischer Verantwortung
Die Mitarbeiter der Firma Freisinger sind überzeugte "Holzmenschen" und schwören auf das naturverbundene Material: „Wir produzieren weder PVC-Fenster noch handeln wir damit. Die Verwendung von Holz ist unser Beitrag zum aktiven Umweltschutz“. Die Liebe zum Holz und der Schutz der Umwelt prägen die Arbeit des tiroler Fensterherstellers Freisinger. Vollholz, statt verleimten Fensterkanteln, Naturfarben für innen und außen, winter- und mondgeschlagenes Holz und das Vermeiden von Kunststoffen, sind das Resultat einer gelebten Ökologie und führen nicht zuletzt zu innovativen Bauelemente-Entwicklungen mit den ungewöhnlichen aber bezeichnenden Tiroler Namen „Zwoa2Holz“-, „Drei3Holz“-Fenster oder die „Frostkorken“-Haustüre“.
Dass sich Holz überaus positiv auf unser Wohlbefinden auswirkt, weiß jeder der die wohlige Wärme eines Holzofens an einem kalten Wintertag zu schätzen weiß. Aber auch als Möbelstück, Holzfenster, Tür oder Naturholzboden strahlt Holz ein hohes Maß an wohltuender Behaglichkeit aus.
Minimaler Energieeinsatz
Die Verwendung von Holz schont die Umwelt. Was hier widersprüchlich klingt, lässt sich wie folgt erklären: Unsere grüne Lunge, der Wald, wird durch Holznutzung, sprich Verjüngung des Waldes, nicht nur erhalten, sondern in besonderem Maße noch gestärkt. Denn jeder geschlagene Baum wird durch einen Neugepflanzten ersetzt. Auch die kürzeren Transportwege zu den verarbeitenden Betrieben schonen die Umwelt und unterstützen umweltschonendes Bauen.
Bei Vollmond in den Wald
Die Sicherung eines hohen Qualitätsstandards steht bei Freisinger im Vordergrund. Die Qualitätssicherung beginnt schon beim Schlagen des Holzes, weit vor der Fertigung. Hier legt man besonderen Wert auf Wintereinschlag, also zwischen Dezember und März geschlagenes Holz. Bäume unterliegen im Winter einer Wachstumspause. Dies wirkt sich auch auf den Wassergehalt des in diesem Zeitraum geschlagenen Holzes aus. Er ist weit geringer als im Sommer und hat dadurch eine höhere Qualität. Und es wird auf Mondphasen geachtet. Mit der Verwendung von Mondholz, also bei Vollmond geschlagenes Holz, wird besonderer Augenmerk auf gesundes Wohnen gelegt. Mondholz ist ein ausgesuchtes luftgetrocknetes Holz, das besonders beim Bau von "biologischen" Häusern verwendet wird. So wird - vom Schlagen über die Sortierung bis hin zur Endfertigung - gewährleistet, dass bei Freisinger nur das qualitativ beste Holz verwendet wird. Und der wertvolle Rohstoff Holz, unter ökologischen Gesichtspunkten betrachtet, seine vollste Anerkennung und Wertschätzung erhält.
Technologieführer mit 1000 Jahren Erfahrung
Da die einzelnen Unternehmen schon sehr lange auf dem Markt sind, werden insgesamt etwa 1000 Jahre Erfahrung im Fensterbau gebündelt. Von dieser enormen Erfahrung kann OPTIWIN nur profitieren. Bei OPTIWIN kooperieren Klein- und mittelständische Unternehmen in den Bereichen Marketing, Schulungen, Technologietransfer und Einkauf mit dem Ziel: konsequente kundennahe Neu- und Weiterentwicklungen unter ökologischen Aspekten. Die Entwicklungsschwerpunkte werden aus den Bedürfnissen der Kunden generiert und mit Hilfe intensiver Kommunikation für den Kunden transparent gemacht. Grundlage der Entwicklungsarbeit bilden enge persönliche Verbindungen zwischen den Partnerunternehmen. Kurze Wege sorgen dafür, dass die Entwickler der einzelnen Betriebe recht schnell zusammenfinden und zielgerichtet neue Produkte entwickeln. So entsteht eine flexible schlagkräftige Entwicklungsabteilung, die sich die Partnerbetriebe einzeln nie hätten leisten können. Durch die dezentrale Organisation verfügt OPTIWIN auch über eine ausgezeichnete Kundennähe. Kundennähe und schlanke Strukturen ermöglichen es OPTIWIN sehr dynamisch auf die Marktanforderungen zu reagieren und Neuentwicklungen schnell in den Markt zu bringen.

